Eine Diamantschleifscheibe ist ein starres Schleifwerkzeug, das aus Diamantschleifmitteln in Verbindung mit Metallpulver, Harzpulver, Keramik oder galvanisiertem Metall als Bindemittel besteht. Es handelt sich um ein kreisförmiges, gebundenes Schleifwerkzeug mit Durchgangsbohrungen.
Im Folgenden werden die Schleifmethoden von Diamantschleifscheiben beschrieben.
1. Längsschleifverfahren
Dieses Verfahren weist eine relativ geringe Arbeitseffizienz auf, die Schleifqualität ist jedoch sehr gut und die Oberflächenrauheit im Vergleich zu ähnlichen Produkten geringer. Beim Schleifen rotiert die Diamantschleifscheibe mit sehr hoher Geschwindigkeit.
Der Arbeitstisch führt eine zusammengesetzte Längsbewegung aus, und während jedes Bearbeitungszyklus erfährt die Diamantschleifscheibe eine Kompensation. Verbleibendes Material wird dabei abgetragen.
2. Kreuzschleifverfahren
Dieses Verfahren bietet eine deutlich höhere Effizienz, hat aber auch Nachteile. Die Schleifkraft ist sehr groß und die Schleiftemperatur relativ hoch, daher muss während des Schleifvorgangs ausreichend Kühlmittel zugeführt werden.
Die Rotation der Diamantschleifscheibe liefert die Hauptantriebskraft. Die kombinierte Drehbewegung von Spindel und Scheibe ermöglicht einen kontinuierlichen Ausgleich.


Bei diesem Verfahren wird keine Längsbewegung des Arbeitstisches ausgeführt. Die Breite der Diamantschleifscheibe ist größer als die Schleifbreite, und der Schleifvorgang wird fortgesetzt, bis die geforderte Spezifikation erreicht ist.
3. Kompositmahlverfahren
Dieses Verfahren kombiniert die beiden oben genannten Ansätze. Das kombinierte Schleifen bietet höhere Effizienz, bessere Qualität und weitere Vorteile. Dabei wird das Werkstück zunächst segmentiert grob geschliffen, anschließend wird der verbleibende Teil mit einer Schleifscheibe feingeschliffen.
4. Tiefenschleifverfahren
Dieses Verfahren bietet eine sehr hohe Produktionseffizienz, jedoch ist die Abrichttechnik für Diamantschleifscheiben relativ komplex. Sie erfordert zudem eine hohe strukturelle Steifigkeit des Werkstücks und ausreichend Spielraum für den Ein- und Austritt der Schleifscheibe.
Beim Schleifen bildet die gesamte Fläche der Diamantschleifscheibe ein Stufenprofil. Die Vorschubgeschwindigkeit des Werkstücks ist sehr gering.
Das nach dem Tiefenschleifen verbleibende Material wird durch Längsschleifen entfernt.

