Der Einsatz von Diamantseilsägen zum Schneiden von Marmor und Granit im Steinbruchbetrieb ist eine etablierte Technologie. Unsachgemäße Anwendung kann jedoch zu unnötigen Verlusten führen, weshalb die sorgfältige Auswahl der Diamantseilsäge unerlässlich ist.
Gängige Diamantdrahtsägen lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen: Federdrahtsägen und kunststoffgekapselte (Gummi-)Drahtsägen.

① Federtyp: Während des Sägevorgangs erleichtern die Federn den schnellen Abtransport des Gesteinsbreis. Daher ist die Diamantdrahtsäge mit Federtyp die bevorzugte Wahl zum Schneiden von Marmor.
Granit ist härter, die Schnittgeschwindigkeit ist im Allgemeinen geringer, und es entsteht nicht die für Marmor typische klebrige Masse; daher werden zum Schneiden von Granit kunststoffgekapselte (gummierte) Diamantdrahtsägen verwendet.
② Schneidleistung: Hohe Schnittgeschwindigkeit und Effizienz sind erforderlich.
Galvanisch beschichtete Diamantdrahtsägen zeichnen sich durch freiliegende, scharfe Diamanten aus, was hohe Schnittgeschwindigkeiten ermöglicht. Daher werden galvanisch beschichtete Diamantdrahtsägen häufig für die Marmorbearbeitung eingesetzt.
Galvanisierte Sägen sind zwar günstiger als heißgepresste Sintersägen, aber weniger haltbar und haben eine kürzere Lebensdauer, weshalb sie sich nicht zum Schneiden von Granit eignen. Heißgepresste Sinter -Diamantdrahtsägen hingegen bieten eine lange Lebensdauer und höhere Kosten, können aber sowohl Marmor als auch Granit schneiden.