Die Herstellung von Diamantsegmenten umfasst im Wesentlichen mehrere Schritte: Mischen, Rühren, Kaltpressen, Formen, Sintern und die Nachbearbeitung, bevor die Segmente zu fertigen Produkten werden. Heute konzentrieren wir uns auf den Kaltpressprozess.
Was ist Kaltpressung?
Hersteller mit den entsprechenden Ressourcen statten ihre Kaltpressanlagen häufig mit Klimaanlagen aus. Viele Hersteller legen jedoch keinen Wert darauf, sodass die meisten Kaltpressvorgänge bei Raumtemperatur durchgeführt werden. Das Verfahren besteht darin, das Pulvergemisch (bestehend aus Diamantpartikeln und Matrixmaterial) unter Druck zu einem Block zu verpressen. Durch diesen Kaltpressprozess verbinden sich Diamanten und Matrix und formen so das Segment. Die Kaltpressung ist daher ein entscheidender Schritt bei der Segmentformung.
Welche Maschinen werden zum Kaltpressen von Diamantsegmenten verwendet? Derzeit setzen die meisten inländischen Hersteller vollautomatische Kaltpressen ein. Diese Maschinen bieten eine hohe Verarbeitungseffizienz, da nur ein Bediener zum Wiegen der fertigen Produkte benötigt wird (ein kritischer Arbeitsschritt).
Das Wiegen ist ein entscheidender Bestandteil des Kaltpressverfahrens. Zu hohes oder zu niedriges Gewicht kann zu Qualitätsproblemen bei den Segmenten führen. Die Sicherstellung eines gleichbleibenden Gewichts innerhalb einer Charge ist daher von größter Bedeutung, da Gewichtsschwankungen hauptsächlich auf eine ungleichmäßige Verteilung der Diamanten und des Bindemittels zurückzuführen sind. Solche Ungleichmäßigkeiten verursachen erhebliche Abweichungen in der Segmentqualität, die während der Produktion unbedingt vermieden werden müssen.
Wie kann also die Gleichmäßigkeit des Pulvers beim Kaltpressen sichergestellt werden?
Die anfängliche Mischphase ist entscheidend. Unzureichendes Mischen ist das Hauptproblem beim Kaltpressen. Neben der Pulverqualität spielt auch die Qualität der Diamantrohstoffe eine Rolle. Die Verwendung minderwertiger Diamanten oder von Diamantpulver mit ungleichmäßiger Partikelgröße führt zwangsläufig zu einer ungleichmäßigen Pulververteilung.

